Die Module
1.0 Base Camp PopDas Base Camp Pop dient dazu, eine Gesamtnarration des Weiterbildungspakets zu vermitteln: die grundlegende Idee, Inhalte und Ziele, aber auch Methoden und Lehrformate. Ebenso sollen das Wissen der Teilnehmer, die Kerninhalte ihrer popkulturellen Profession und Interessensgebiete entfächert werden. Base Camp Pop ist eine Einführung und ein Vorgriff auf Kommendes. |
1.1 Management HandwerkGutes Management ist essentiell für den Erfolg von Veranstaltungen und Events. Worauf es ankommt sind genaue Kalkulationen sowie ein kluges Finanz- und Projektmanagement. Auch wenn jedes Event anders ist, existierende Management-Methoden hierfür sind eingespielt und bewährt. |
1.2. Projektplanung und FörderinstrumenteEvents können einzelne Projekte sein, die es entsprechend zu kalkulieren und umzusetzen gilt. Aber wie finanziere ich ein Event, welche Fördermöglichkeiten existieren hierfür? Und wie bewege ich mich erfolgreich in hochkomplexen Förderantragsszenarien? |
1.3 Marketing und Strategie im VeranstaltungsbereichStrategie ist nicht immer das, wofür man sie hält. Ihre Relevanz jedoch ist unbestritten. Welche Inhalte und Methoden jüngerer Strategie-Modelle professionalisieren die Akteure und Entscheider in der Kultur- und Kreativwirtschaft? Kompakte Klärungen liefert das Seminar. |
1.4 EventlogistikErfolg und Stimmigkeit inszenierter Erlebnisse hängen wesentlich von der Organisation ab, die ein professionelles Zusammenspiel der notwendigen Gewerke voraussetzt. Das basiert oft auf langjähriger Erfahrung und erfordert Kenntnisse von Arbeitsteiligkeit, Spezialwissen und ein hohes Maß an kommunikativen Fähigkeiten. |
1.5. Recht für VeranstalterFür Veranstalter beginnt die Via juris eines Events bereits mit einzuholenden Genehmigungen, Versicherungen, Gagenverhandlungen. Viele Akteure sind involviert, verschiedene Rechtsinteressen kommen zur Geltung. Ziel ist es, den Teilnehmenden einen Überblick über die diversen juristisch relevanten Beziehungen zu verschaffen und Kenntnisse zu empfehlenswerten Standards nahe zu bringen. |
2.1. NetzwerkeNetzwerken ist eine kulturelle Praxis. Was lässt sich von den viel diskutierten Netzwerktheorien für die Verortungen der Kreativwirtschaft lernen? Netzwerke werden hier als informelle vororganisatorische bzw. vorinstitutionelle Arbeitsformen betrachtet und analysiert. |
2.2. Personalführung, TeambildungPopkulturelle Events sind hochkomplexe, arbeitsteilige Prozesse, die eine geschickte Teamführung erfordern. Individualisten, Spezialisten, Freaks, Nerds, Autodidakten: Je spezieller das Event, umso höher der Anteil an ausdifferenzierten Charakteren. Das Seminar vermittelt Techniken der Teambildung, Personalführung und Personalakquisition. |
2.3. VeranstaltungspraxisWiederkehr des ewig Gleichen oder innovative Entwicklung neuer Veranstaltungskonzepte? Wie können neue Eventformen mit bewährter Veranstaltungslogistik zusammengeführt werden? Das Setting trainiert das Konzipieren und Umsetzen eines neuen Veranstaltungsformates. Eigene Ideen können hier mit professioneller Expertise vorangetrieben werden. |
2.4. Berliner Musiknetzwerke praktischDie Berliner Musikszene hat eine hohe Dynamik, auch in der Organisation und Vernetzung ihrer Akteure. Wir stellen die Macher der Berliner Musik-, Label- und Event-Netzwerke vor. Was sind Ihre Funktionen und Aufgaben im regionalen, deutschlandweiten oder internationalen Kontext? Welche Potentiale bieten diese Netzwerke? |
3.1 Was ist Pop?Es knallt, es poppt, es hilft – was ist Pop? Energien, Verspechungen, Repräsentationen, Formen wilden Wissens, das sind Aspekte, mit denen Phänomene der Popkultur beschrieben werden können. Die Veranstaltung kartographiert das Feld der Popkultur. |
3.2 Pop-Haltungen und StrategienPop ist vor allem eine Haltung, eine Einstellung zur Welt. Diese Haltung äußert sich in kulturellen Praktiken und Strategien, mal als Mainstream, mal subkulturell, mal subversiv, mal affirmativ, häufig vieles vermischend. Das Seminar prüft Erklärungen für relevante Pop-Haltungen. |
3.3. PoparchivePopkultur lebt vom mythischen und enzyklopädischen Rückgriff auf eine rebellische Vergangenheit. Listen und Kataloge sind Strategien, die unüberschaubare Menge an Popkultur-Artefakten zu kanonisieren. Dafür stehen institutionelle wie individuelle Archive zur Verfügung. Wie aktiviere ich einen guten Mix aus Profi-Expertise und eigenem Wissen für meine Veranstaltungsarbeit? |
3.4. VerortungenPop-Kultur ist immer auch eine Suche nach passenden Orten, Platzierungen im Raum, spacing. Das geschieht individuell unter Kopfhörern, vor Lautsprecherboxen, am Laptop, in den eigenen vier Wänden. Oder kollektiv auf öffentlichen wie privaten Plätzen, in Räumen, auf Festivals. Das Seminar unternimmt eine Qualitätsprüfung dieser Verortungen und Vergemeinschaftungen. |
3.5. Club 2.0 Social NetworksEventblogging, RSS-Feeds, Pop on demand ... Die Möglichkeiten des Web 2.0 verändern die Arbeit der Veranstaltungs- und Kulturwirtschaft. Es entstehen neue kommunikative Räume und Anforderungen. Wie nutze ich sinnvoll Twitter, Facebook und Co für mein Veranstaltungsmarketing? Wir diskutieren anwendungsbezogen Konzepte zur Gestaltung und Steuerung redaktioneller Web 2.0- Prozesse. |
3.6. Klassik CityKlassik ist Pop. Die Schnittstellen zwischen Pop und Klassik sind in musikgeschichtlicher, institutioneller und organisatorischer Hinsicht vielfältig: Marketing, Veranstaltungslogistik, Eventisierung. Wie können die Potentiale beider Bereiche zusammengeführt und aktiviert werden? |
3.7. Poptheorien, Cultural Studies
Potentiale, Prozesse und exemplarische Phänomene der Popkultur werden seit langem theoretisch begleitet. Welche Bedeutung hat Pop für das Verhältnis von Kultur und Alltagspraxis? Wie funktionieren die Wechselwirkungen zwischen Popkultur, Politik und Gesellschaft? Das Seminar vermittelt einen Überblick zu wichtigen Ansätzen und diskutiert theoretische Modelle, wie popkulturelle Fragen analysiert werden können. |
4.0. Expertise Popkultur
Auf der Basis der Lehrgangserfahrungen demonstrieren und kommunizieren die Teilnehmer ihr individuelles Verständnis von Popkultur. Dafür entwickeln sie modellhaft eine spezifische Präsentation sowie eine Modellveranstaltung (Event), indem sie die ästhetischen Bausteine der Veranstaltung und die erforderlichen Arbeitsschritte konzipieren und in frei gewählter Form darstellen. |







